Vom Delisch-Attischen Seebund bis zu den Bugis, von Srivijaya bis Venedig: In dieser Serie untersuchen wir politische Formationen, die ihren Einfluss aus dem Meer bezogen.
Anhand ausgewählter Beispiele beleuchten wir, wie unterschiedlich maritime Macht wirken konnte – und was unter dem Begriff „Thalassokratie“ überhaupt zu verstehen ist.
Hinweis: Einige Artikel erscheinen auf imperien-und-inseln.de, andere auf epochentaucher.de.
1. Was ist eine Thalassokratie?
Begriffsgeschichte, Typologie und methodische Zugänge.
2. Athen – Seemacht als Verfassung
Flottenpolitik und imperiale Ordnung in klassischer Zeit.
3. Karthago – Imperium über Inseln und Häfen
Kolonien, Seewege und Handelsmacht im westlichen Mittelmeer.
4. Srivijaya – Die Ordnung der Meere
Mandala-Ordnung und symbolische Kontrolle.
5. Die Chola-Flotte – Expansion über die Wellen
Südindische Projektion nach Südostasien: Angriff auf Srivijaya und maritime Strategie.
6. Rhodos – Zwischen Piraten und Diplomatie
Piratenabwehr und maritime Rechtsordnung.
7. Majapahit – Zwischen Land und Meer
Hybridreich auf Java.
8. Genua – Konkurrenz in Konvois
Kolonien im Mittelmeerraum und am Schwarzen Meer.
9. Venedig – Republik auf dem Wasser
Institutionalisierte Seemacht.
10. Die Hanse – Städtebund zur See
Netzwerk im Nord- und Ostseeraum.
11. Die Bugis – Bewegliche Macht im Inselmeer
Maritime Diaspora in der Neuzeit.
Bildnachweis
Athen: Wikimedia Commons, Marsyas.
Karthago: Wikimedia Commons, Calips.
Sri Vijaya: Wikimedia Commons, Michael J. Lowe.
Alles weitere eigene Aufnahmen oder gemeinfrei.
