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Schopenhauer gegen die optimistischen Systeme – Wille, Leiden und Verneinung

Im Sommersemester 1820 legte Arthur Schopenhauer seine Vorlesung an der Berliner Universität auf dieselbe Zeit wie die Veranstaltungen Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Der junge Privatdozent forderte damit einen der angesehensten Philosophen seiner Zeit heraus. Die Studenten entschieden sich überwiegend für Hegel. Schopenhauers Versuch, sich im Universitätsbetrieb durchzusetzen, scheiterte.

Sein Hauptwerk lag bereits vor. Die Welt als Wille und Vorstellung war Ende 1818 erschienen, mit der Jahreszahl 1819 auf dem Titelblatt. Schopenhauer war überzeugt, darin den entscheidenden Gedanken über das Wesen der Welt entwickelt zu haben. Die erwartete Aufmerksamkeit blieb zunächst aus.

In den folgenden Jahrzehnten schärfte er seinen Angriff auf die akademische Philosophie. Hegel wurde zum bevorzugten Gegner. Hinter den persönlichen Beschimpfungen stand ein sachlicher Gegensatz: Hegel suchte in der Geschichte eine Entwicklung der Vernunft und der Freiheit zu erkennen. Schopenhauer sah im Grund der Welt ein blindes Drängen, das immer neue Bedürfnisse hervorbrachte. Selbst eine bessere politische Ordnung konnte die Menschen nach seiner Auffassung von dieser Unruhe kaum befreien.

Vom Handel zur Philosophie – Ein Kaufmannssohn verlässt den vorgesehenen Weg

Schopenhauers Geburtshaus in Danzig

Schopenhauer wurde am 22. Februar 1788 in Danzig geboren. Sein Vater Heinrich Floris war ein wohlhabender Kaufmann und plante für Arthur eine Laufbahn im internationalen Handel. Die Familie zog 1793 nach Hamburg, als Preußen Danzig übernahm. Reisen durch Europa und längere Aufenthalte im Ausland gehörten zur Ausbildung des Sohnes.

1805 starb der Vater. Arthur setzte seine kaufmännische Ausbildung zunächst fort, gab sie aber zwei Jahre später auf. Seine Mutter Johanna zog nach Weimar und wurde eine erfolgreiche Schriftstellerin. In ihrem Haus verkehrte Goethe. Zwischen Mutter und Sohn verschärften sich die Konflikte; 1814 trennten sich ihre Wege dauerhaft.

Arthur studierte seit 1809 in Göttingen, später in Berlin. Kant wurde für ihn zum wichtigsten philosophischen Bezugspunkt. 1813, während des Krieges gegen Napoleon, zog er sich nach Rudolstadt zurück und schrieb seine Dissertation. Die Universität Jena verlieh ihm den Doktorgrad. Anschließend arbeitete er in Dresden an seinem Hauptwerk.

Das ererbte Vermögen verschaffte ihm dabei einen erheblichen Spielraum. Er konnte schreiben, ohne seinen Lebensunterhalt durch eine feste Anstellung sichern zu müssen. Diese finanzielle Unabhängigkeit ermöglichte später auch das Leben eines Privatgelehrten, nachdem seine akademischen Hoffnungen enttäuscht worden waren.

Die Welt als Vorstellung – Was uns überhaupt zugänglich ist

Schopenhauers Hauptwerk beginnt mit dem Satz: „Die Welt ist meine Vorstellung.“ Gemeint ist die Welt, soweit sie einem erkennenden Wesen begegnet. Ein Baum erscheint jemandem, der ihn wahrnimmt. Ein Geräusch wird gehört. Jeder erkannte Gegenstand steht in Beziehung zu einem Subjekt, das ihn erkennt.

Dabei knüpfte Schopenhauer an Kant an. Raum und Zeit gehören zu den Bedingungen unserer Erfahrung. Auch die ursächliche Verbindung von Vorgängen setzt eine Tätigkeit des Verstandes voraus. Wir erfahren eine Welt, deren Gestalt durch unsere Weise des Erkennens mitbestimmt wird.

Vorstellung bezeichnet hier also die gesamte erfahrbare Welt. Der Baum vor dem Fenster besitzt für Schopenhauer ebenso empirische Wirklichkeit wie der Körper des Menschen, der ihn betrachtet. Seine Philosophie untersucht, unter welchen Bedingungen beide als Gegenstände erscheinen.

Kant hatte zwischen den Erscheinungen und den Dingen unterschieden, wie sie unabhängig von unserer Erkenntnis beschaffen sein mögen. Schopenhauer wollte an dieser Grenze weitergehen. Er suchte einen Zugang zum inneren Wesen der Dinge. Den entscheidenden Ansatz fand er am eigenen Körper.

Die Welt als Wille und Vorstellung, Ausgabe von 1819

Der eigene Körper – Ein Zugang zum Willen

Eine Hand lässt sich von außen betrachten. Man kann ihre Bewegung beschreiben und ihre Muskeln untersuchen. Der Mensch, dem diese Hand gehört, erlebt die Bewegung zugleich von innen: Er will nach etwas greifen und vollzieht den Griff.

Schopenhauer sah darin zwei Zugänge zu demselben Vorgang. Der Willensakt und die körperliche Handlung waren für ihn unmittelbar miteinander identisch. Von außen erschien die Bewegung als körperliches Geschehen; von innen war sie als eigenes Wollen zugänglich.

Diese Erfahrung gab dem Körper eine besondere Stellung. Der Mensch kannte ihn als Gegenstand unter anderen Gegenständen und zugleich aus dem unmittelbaren Erleben seiner Bedürfnisse. Hunger wurde gespürt, bevor jemand ihn zum Gegenstand einer Untersuchung machte. Der Körper drängte auf Befriedigung.

Von hier aus weitete Schopenhauer den Begriff des Willens aus. Er deutete auch das Wachstum einer Pflanze und die Kräfte der unbelebten Natur als Erscheinungen desselben Grundes. Mit Wille meinte er nun ein ursprüngliches, blindes Streben, das sich in unterschiedlichen Formen ausdrückte. Beim Menschen konnte dieses Streben von bewusster Überlegung begleitet werden.

Der Verstand stand dabei gewöhnlich im Dienst der Bedürfnisse. Ein hungriger Mensch überlegte, wie er an Nahrung kommen konnte. Auch wer nach Einfluss strebte, setzte seine Klugheit ein, um dieses Verlangen zu erfüllen. Das Denken lieferte Mittel für Ziele, die aus dem Wollen hervorgingen. Schopenhauer kehrte damit die Vorstellung um, die Vernunft regiere das menschliche Leben.

Den einzelnen Menschen betrachtete er als Erscheinungsform desselben Willens, der auch die übrige Natur durchdrang. Raum und Zeit ermöglichten uns, verschiedene Wesen und Vorgänge zu unterscheiden. Der Wille als innerer Grund sollte von Raum und Zeit unabhängig sein. Seine Einheit war deshalb eine metaphysische Behauptung; sie ließ sich weder sehen noch als Naturkraft messen.

Gerade diese Ausweitung blieb der umstrittene Schritt seines Systems. Die Erfahrung des eigenen Wollens sollte den Schlüssel zur gesamten Natur liefern. Dafür musste Schopenhauer eine weitreichende metaphysische Deutung vornehmen, die über das unmittelbar Erlebte hinausging.

Ein erfüllter Wunsch – Der nächste Mangel wartet

Schopenhauer, Daguerreotypie 1852

Aus dieser Willenslehre entwickelte Schopenhauer seine Erklärung des Leidens. Wer etwas wollte, empfand einen Mangel. Ein Bedürfnis blieb unbefriedigt oder ein Hindernis versperrte den Weg zum Ziel. Die Erfüllung brachte Erleichterung, doch bald entstand ein neues Verlangen.

Hunger ließ sich durch eine Mahlzeit stillen. Nach einiger Zeit kehrte er zurück. Auch Ziele, die ein ganzes Leben beanspruchen konnten, folgten für Schopenhauer diesem Muster. Ein Mensch strebte nach einer Stellung oder nach Anerkennung. Hatte er sie erreicht, musste er sie behaupten oder suchte nach einem weiteren Erfolg.

Glück bestand für ihn deshalb vor allem im vorübergehenden Nachlassen eines Mangels. Wenn die dringenden Wünsche verstummten, konnte Langeweile entstehen. Der Mensch suchte dann erneut nach etwas, das ihn beschäftigte. Zwischen schmerzhaftem Verlangen und leerer Zeit fand das Wollen selten Ruhe.

Damit widersprach Schopenhauer jeder Deutung, die das Leiden am Ende in einer vernünftigen Gesamtordnung aufgehen ließ. Fortschritte konnten einzelne Lebensbedingungen verbessern. Das Wollen selbst setzte sich für ihn jedoch fort. Hinter wechselnden Herrschaftsformen und Lebensweisen erkannte er dieselben Bedürfnisse, die Menschen miteinander in Konflikt brachten.

Schopenhauer hatte diese Gedanken bereits ausgearbeitet, als er die Konkurrenz mit Hegel suchte. Sein eigener Ehrgeiz zeigte anschaulich, wie stark auch der Denker des rastlosen Wollens nach Anerkennung verlangte.

Vor einem Gemälde – Für einen Augenblick vom Wollen frei

Dresdner Galerie, Gemälde von 1881

Schopenhauer kannte die Dresdner Gemäldegalerie und maß der Kunst einen hohen Rang bei. Ein Bild konnte nach seiner Auffassung die Aufmerksamkeit so vollständig beanspruchen, dass die eigenen Wünsche für einen Augenblick zurücktraten.

Im Alltag betrachteten Menschen ihre Umgebung meist im Hinblick auf einen möglichen Nutzen. Ein Haus konnte Unterkunft bieten, ein Baum Holz liefern. Beim versunkenen Betrachten einer Landschaft oder eines Kunstwerks veränderte sich dieser Blick. Der Betrachter ließ den Gegenstand auf sich wirken und löste sich zeitweise von seinen persönlichen Absichten.

Schopenhauer verband diese Erfahrung mit Platons Ideenlehre. Die Kunst sollte an einem einzelnen Gegenstand etwas Allgemeines sichtbar machen: etwa eine Grundform des Lebendigen oder einen wesentlichen Zug menschlicher Existenz. Der Betrachter gewann Abstand zu seinem eigenen Drängen. Diese Befreiung blieb vorübergehend; nach dem Ende der Betrachtung kehrten die Bedürfnisse zurück.

Eine besondere Stellung erhielt die Musik. Schopenhauer spielte selbst Flöte. In einer Melodie hörte er ein Streben, das sich durch Spannung bewegte und zur Auflösung drängte. Musik konnte nach seiner Auffassung den Willen unmittelbar ausdrücken, während die anderen Künste seine Erscheinungsformen darstellten.

Damit deutete Schopenhauer die tiefe Wirkung eines Musikstücks, das keinen bestimmten Menschen und kein einzelnes Ereignis abbildete, als Einblick in das Streben selbst.

Das Leiden des anderen – Warum Mitleid moralisch zählt

Die Kunst eröffnete eine zeitweilige Entlastung. Im Verhältnis zu anderen Menschen stellte sich eine weitere Frage: Wie konnte jemand die eigenen Interessen so weit zurückstellen, dass das fremde Leiden sein Handeln bestimmte?

Er behandelte sie besonders ausführlich in Über die Grundlage der Moral. Die Schrift entstand für eine Preisfrage der dänischen wissenschaftlichen Gesellschaft, erhielt aber 1840 keine Auszeichnung. 1841 veröffentlichte er sie zusammen mit seiner Abhandlung über die Willensfreiheit als Die beiden Grundprobleme der Ethik.

Gegen Kant wandte er ein, eine abstrakte Prüfung von Handlungsregeln erkläre noch nicht, weshalb ein Mensch einem anderen tatsächlich helfe. Schopenhauer suchte den moralischen Beweggrund im Mitleid: Das Leid eines anderen wurde unmittelbar zum Anlass, ihm beizustehen.

Wer einem Verletzten half, weil dessen Schmerz ihn berührte, durchbrach damit für Schopenhauer die gewöhnliche Konzentration auf das eigene Wohlergehen. Daraus konnten sowohl der Verzicht auf eine Schädigung als auch tätige Hilfe hervorgehen. Der andere wurde in seinem Leiden ernst genommen.

Der Philosoph gab diesem Vorgang auch eine metaphysische Erklärung. Die Trennung zwischen den einzelnen Menschen gehörte zur Welt der Erscheinungen. In ihrem inneren Wesen sah er denselben Willen. Im Mitleid lockerte sich die Grenze zwischen dem eigenen und dem fremden Leiden.

Dieser Anspruch erstreckte sich ausdrücklich auf Tiere. Ihre Fähigkeit zu leiden begründete eine unmittelbare moralische Rücksicht. Schopenhauer griff die Vorstellung an, Pflichten gegenüber Tieren seien lediglich Pflichten, die der Mensch sich selbst oder anderen Menschen schulde.

Dem Wollen entsagen – Schopenhauers radikalster Ausweg

Auch ein mitfühlender Mensch blieb für Schopenhauer zunächst in das Wollen verstrickt. Er brauchte Nahrung und empfand weiterhin Bedürfnisse. Den weitestgehenden Ausweg suchte der Philosoph deshalb in der Askese, der bewussten Entsagung.

Wer das Leiden der lebenden Wesen in seiner ganzen Reichweite erkannte, konnte nach Schopenhauer eine grundlegende Abkehr vom Wollen erfahren. In freiwilliger Armut und sexueller Enthaltsamkeit sah er Ausdrucksformen dieses Wandels. Er bezeichnete ihn als Verneinung des Willens zum Leben. Das Ziel war eine umfassende Entsagung, in der auch das Verlangen nach persönlichem Glück verstummte.

Eine Seite eines Manuskripts der Isha-Upanishad

Dabei zog er christliche Asketen ebenso heran wie indische religiöse Texte. Seit seiner Weimarer Zeit beschäftigte er sich mit den Upanishaden, philosophisch-religiösen Schriften Indiens. Er las sie in einer lateinischen Übersetzung, die auf einer persischen Übertragung beruhte. Die Texte erreichten ihn also über mehrere Vermittlungsstufen.

Schopenhauer fand darin Gedanken wieder, die er mit seinem eigenen System verband. Seine Lektüre zeigte eine ungewöhnliche Offenheit für außereuropäische Überlieferungen, blieb aber von seiner Suche nach Bestätigung geprägt. Die Unterschiede zwischen den religiösen Traditionen traten dabei häufig hinter den Gemeinsamkeiten zurück, die er für seine Philosophie nutzbar machte.

An diesem Ausweg zeigte sich zugleich eine Schwierigkeit seines Systems. Wenn der Verstand gewöhnlich dem Willen diente, wie konnte Erkenntnis diesen Willen zum Verstummen bringen? Schopenhauer schrieb der Einsicht in das Leiden eine solche verwandelnde Kraft zu. Damit erhielt das Erkennen ausgerechnet am Ende seines Gedankengangs eine Macht, die über seine alltägliche Rolle als Werkzeug der Bedürfnisse weit hinausging.

Frankfurt 1848 – Die Grenzen des eigenen Mitleids

1831 verließ Schopenhauer Berlin wegen der Choleraepidemie und ging nach Frankfurt am Main. Nach einem Zwischenaufenthalt in Mannheim kehrte er 1833 nach Frankfurt zurück und ließ sich dauerhaft nieder. Hier lebte er bis zu seinem Tod als Privatgelehrter. Er führte einen geregelten Alltag mit ausgedehnter Lektüre und regelmäßigen Spaziergängen.

Frankfurt, 1850, hier der Taunusbahnhof

Die Distanz zum Universitätsbetrieb bedeutete zugleich eine Distanz zu den politischen Hoffnungen vieler Zeitgenossen. Während andere auf eine Verbesserung der Gesellschaft durch neue Verfassungen setzten, betrachtete Schopenhauer den Staat vor allem als Schutz gegen Übergriffe. Besonders wichtig war ihm die Sicherheit des Eigentums.

Die Revolution von 1848 verschärfte diesen Gegensatz. Schopenhauer lehnte die Erhebung ab. Die Hoffnung, eine neue politische Ordnung könne die Menschen entscheidend ihrem Glück näherbringen, fand bei ihm wenig Widerhall.

Auch seine Aussagen über Frauen standen in Spannung zum umfassenden Anspruch seiner Ethik. Im Essay Über die Weiber, veröffentlicht 1851, schrieb er Frauen eine geringere geistige Befähigung zu und wies ihnen vor allem Aufgaben innerhalb der Familie zu. Seine pauschalen Abwertungen zeigen, wie eng er den eigenen Maßstab anwendete.

Schopenhauer erkannte im Mitleid eine Möglichkeit, die Fixierung auf das eigene Interesse zu überwinden. Sein politisches Verhalten und seine Urteile über Frauen lassen zugleich erkennen, wie stark persönliche Interessen und zeitgenössische Vorurteile seinen Blick begrenzten.

Die späten Leser – Ein altes Buch gewinnt neue Wirkung

1844 erschien eine erweiterte Ausgabe von Die Welt als Wille und Vorstellung. Schopenhauer ergänzte den ursprünglichen Band um einen zweiten mit ausführlichen Erläuterungen. Der große Erfolg ließ weiter auf sich warten.

Erst Parerga und Paralipomena von 1851 verschaffte ihm ein größeres Publikum. Der griechische Titel bezeichnete ergänzende Arbeiten und Nachträge. Die Essays behandelten philosophische Fragen in einer Form, die auch Leser außerhalb der Universität ansprach. Besonders seine Überlegungen zur Lebensweisheit ließen sich auf den eigenen Alltag beziehen.

Nach dem Scheitern der Revolution von 1848 konnten auch enttäuschte politische Hoffnungen die Bereitschaft erhöhen, sich mit seiner pessimistischen Weltdeutung auseinanderzusetzen. Seine ersten Anhänger fanden sich vor allem außerhalb der Universitäten. Die späte Wirkung beruhte damit auf einem veränderten Publikum ebenso wie auf den neuen Essays.

1853 stellte der englische Publizist John Oxenford Schopenhauers Philosophie in der Westminster Review wohlwollend vor. Der Beitrag förderte auch die Aufmerksamkeit im deutschen Sprachraum. Der ältere Philosoph erlebte nun die Anerkennung, auf die er seit seinem ersten Buch gewartet hatte.

Am 21. September 1860 starb Schopenhauer in Frankfurt. Fünf Jahre später las der junge Friedrich Nietzsche in Leipzig Die Welt als Wille und Vorstellung. Er fand darin einen Denker, der das Leiden ernst nahm und die üblichen Erwartungen an ein gelungenes Leben angriff. Die Frage, ob daraus die Verneinung des Lebens folgen müsse, sollte Nietzsche bald in eine andere Richtung führen.


Schopenhauers Wohnhaus in Frankfurt, 1861

Zum Weiterlesen

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Störig, H. J. (2016): Kleine Weltgeschichte der Philosophie. 18. Auflage. Verständliche Darstellung von Schopenhauers Lebensweg und der Verbindung zwischen Willenslehre, Kunst und Entsagung.

Russell, B. (2004): History of Western Philosophy. Routledge Classics. Pointierte, kritisch argumentierende Einordnung Schopenhauers in die europäische Philosophiegeschichte.

Bildnachweis

Titel: Schopenhauer, 1859.

Die Welt als Wille und Vorstellung: Wikimedia Commons, H.-P.Haack . CC BY-SA 3.0.

Upanishad: Wikimedia Commons, https://wellcomeimages.org/indexplus/obf_images/01/64/805ea5d825de7673594bd1fea9ec.jpg. CC BY-SA 4.0.

Alle weiteren Bilder gemeinfrei.

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