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Das Bundeshaus in Bonn am 6. Mai 1961.

Die Notstandsgesetze – Streit um staatliche Macht und Bürgerrechte

Nach jahrelangem Streit beschloss der Bundestag 1968 die Notstandsverfassung. Befürworter wollten Krisenbefugnisse regeln und alliierte Vorbehalte ablösen, Gegner warnten vor Eingriffen in Bürgerrechte. Parlamentarische Sicherungen, Arbeitskämpfe und die Kontrolle geheimer Überwachung blieben zentrale Konfliktpunkte.

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Das Kabinett Kiesinger mit Bundespräsident Heinrich Lübke, 1. Dezember 1966.

Die erste Große Koalition – Kiesinger, Brandt und die Rezession

1966 bildeten Union und SPD unter Kurt Georg Kiesinger die erste Große Koalition. Die Regierung reagierte mit aktiver Konjunkturpolitik und neuen Planungsinstrumenten auf die Rezession. Ihre große Mehrheit stärkte zugleich die außerparlamentarische Opposition und ließ die FDP als künftigen Koalitionspartner bestehen.

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